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Gemeindeprojekte

  • Kindergartenneubau

Planungsphase des Kindergartens

„Für Kinder ist das Beste gerade gut genug!“
       Johann Wolfgang von Goethe

Nachdem die Gemeinde Waldenstein in der glücklichen Lage ist, dass die Anzahl der Kleinkinder in den letzten Jahren ständig gestiegen ist und bereits zweieinhalbjährige Kinder den Kindergarten besuchen dürfen, konnten aus Platzmangel nicht alle im Kindergarten in Waldenstein untergebracht werden.

Ein Zubau für eine dritte Kindergartengruppe ist aufgrund der zu kleinen Grundfläche beim derzeitigen Standort des Kindergartens nicht möglich. Daher wurde seitens der Gemeinde Waldenstein ein Neubau in Betracht gezogen. Nach intensiven Verhandlungen durch Bürgermeister Alois Strondl wurde seitens des Landes Niederösterreich der Bedarf festgestellt und finanzielle Unterstützung für das Projekt zugesagt.

Derzeit ist das Architekturbüro Schwingenschlögl mit den Planungsarbeiten beauftragt. Der Standort des neuen Kindergartens soll im Bereich unserer Volksschule sein, damit hier einerseits ein kleines Bildungszentrum entsteht und wir andererseits verschiedene Synergien zwischen Volksschule und Kindergarten (gemeinsame Heizung) nützen können. Der Kindergarten soll dreigruppig errichtet werden, wobei eine Gruppe als Tagesbetreuungseinrichtung geführt wird, um auch eine Betreuungsmöglichkeit für Kinder, die das Kindergartenalter noch nicht erreicht haben, zu ermöglichen.

Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2017 vorgesehen und die Eröffnung soll mit Beginn des Kindergartenjahres 2018/2019 erfolgen.

Für die Gemeinde bedeutet das Projekt einen großen finanziellen Aufwand, aber wir denken, dass jeder investierte Euro für unsere Kinder ein gut angelegter Euro ist.

Planungsidee

Um auch weiterhin den künftig steigenden Bedarf an Kindergartenplätzen gerecht zu werden, soll im westlichen Bereich der bestehenden Volksschule, ein neuer dreigruppiger Kindergarten errichtet werden.

Grundsätzlich werden alle 3 Gruppen nach Westen orientiert. Zwischen den jeweiligen Gruppen ist die Garderobe angeordnet, sodass jede Gruppe hins. Himmelrichtung gleich bewertet wurde und der freie Spielplatzbereich auch über die Garderobe erschlossen werden kann. Von jedem Gruppenraum, ist über der innenliegenden Sanitärgruppe und des Abstellraumes ein „Haus im Raum“, aufgrund der Dachform, geplant. Vor jedem Gruppenraum ist eine Terrasse angedacht.

Zentral um diese 3 Gruppen ist der Bewegungsraum vorgesehen. An der Stirnseite sind die administrativen Räume vorgesehen, sodass von der Direktion ein Gesamtüberblick im Bereich des Haupteinganges möglich ist.
Speziell wird auf die interne Verbindung zur Volks- und Musikschule hingewiesen. Die geplante Begegnungszone, mit angrenzender Küche, kann somit doppelt genützt werden. Einerseits als Essplatz mit gemeinsamen Kochen, andererseits für die Nachmittagsbetreuung in Kombination mit der angrenzenden Schule und bietet somit eine gewisse Flexibilität im täglichen Betrieb.

Das Konzept des Kindergartens wurde so ausgearbeitet, dass über Haupteingang Garderoben, Multifunktionsraum und Begegnungszone Tageslicht in den Verbindungsgang geführt wird. Gleichzeitig wird über geplante Oberlichten eine Belichtung auf der östlichen Seite in die Gruppenräume über das „Haus im Raum“ vorgesehen.

In der Planungsphase wurde auf die Möglichkeit einer Erweiterung, auf eine vierte Gruppe Rücksicht genommen, die sich hinsichtlich Ausrichtung an die restlichen Gruppen anpasst.

Die Verkehrsanbindung wurde so gelegt, dass einerseits ein sicherer Zugang für die Kinder zum Kindergarten vorgesehen ist (Einbahnsystem), andererseits die Möglichkeit besteht, dass Kindergarten-, Volksschul- und Musikschulkinder gemeinsam von den Eltern gebracht werden können.

Für die maximal vier Gruppen wurde ein zusammenhängender, abgesicherter Außenspielbereich mit einer Größe von mind. 2.000 m² vorgesehen. Außerdem wurde der Außenbereich für den Sportplatz der Volksschule, für Feuerwehrwettkämpfe sowie für eine mögliche Erweiterung der Tennisanlage geplant.

Speziell wird Wert auf ökonomisches und energieeffizientes Bauen gelegt. Das gesamte Gebäude soll in Niedrigenergiebauweise mit einer Energiekennzahl von rund 20 – 25 KWh/m²a ausgeführt werden. Gleichzeitig ist neben einem Sonnenschutz auch eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Für die gesamte Wärmeversorgung, die ausschließlich über Fußbodenheizung ausgeführt werden soll, steht der bestehende Heizraum, mit der neugeschaffenen Pellets-Anlage im angrenzenden Volksschulgebäude, als Nahwärme zur Verfügung. Alle Räumlichkeiten sollen über eine Lüftungsanlage CO2 gesteuert mit Wärmerückgewinnung ausgeführt werden.

 

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